27. Internationales Kinderkinofestival Schwäbisch Gmünd
Schulvorstellungen vom 16. bis 20. März 2020 – jetzt anmelden! Die Schulveranstaltungen des Kikife 2020 finden von Montag den 16. bis Freitag den 20. März jeweils vormittags statt. Es stehen ihnen alle Filme aus den Festivalkategorien „Studentisches Begleitprogramm“ und „Panorama“ zur Verfügung. Bei Fragen rund um die Schulveranstaltungen stehen wir gerne zur Verfügung.
Die kleinen Hexenjäger, Rabe Socke, Bejamin Blümchen, Checker Tobi und viele weitere Filme ... Richten Sie Ihre Reservierungsanfragen an reservierung@kikife.de

Die kleinen Hexenjäger

Die kleinen Hexenjäger

präsentiert von der AOK Ostwürttemberg

Die kleinen Hexenjäger – Filmtipp für Klasse 4 bis 6
Die kleinen Hexenjäger präsentiert von der AOK Ostwürttemberg In seinen Träumen ist Jovan ein Superheld: stark und unerschrocken. Doch tatsächlich ist der gehbehinderte Junge zurückhaltend und will in der Schule am liebsten in Ruhe gelassen werden. Das ändert sich, als er sich mit der neuen Mitschülerin Milica anfreundet. Sie hält ihre Stiefmutter nämlich für eine Hexe und will diese jagen.
Die kleinen Hexenjäger // Serbien, Mazedonien 2018 / 86 Minuten / FSK 6
Schulunterricht: 4. - 6. Klasse | Altersempfehlung: 7 - 12 Jahre | Unterrichtsfächer: Deutsch, Religion, Lebenskunde/Ethik, Kunst, Sachkunde | Themen: Freundschaft, Fantasie, Außenseiter, Krankheit, Behinderung, Scheidung, Familie, Schule, Mut, Superhelden, Literaturverfilmung
Im Rahmen einer Schulvorstellung des Films "Die kleinen Hexenjäger" wird der deutsche Synchronsprecher der Hauptfigur "Jovan" anwesend sein und im Anschluss an den Film Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworten.
Schulveranstaltung: Donnerstag | 19. März 2020 | ca. 09.00 Uhr
Lilja 4-Ever: Schulvorstellung mit Filmgespräch
Lilja 4-Ever // Schweden 2002 / 109 Minuten / FSK 12 Ein trister Vorort irgendwo in der ehemaligen Sowjetunion. Der Traum der 16jährigen Lilja von einem besseren Leben in Amerika zerplatzt jäh. Die Mutter begleitet ihren neuen Freund allein in die USA – und überlässt Lilja sich selbst. Ihr bleibt nur das vage Versprechen, dass die Mutter sie irgendwann nachholt. Lilja versucht zunächst, ihr altes Leben aufrecht zu erhalten. Sie geht zur Schule, trifft Freunde und sie wartet auf Post aus Amerika – vergeblich. Ohne Geld und ohne richtige Unterkunft – die Wohnung ist längst von einer alten Tante beschlagnahmt - findet sich Lilja schon bald in einer ausweglosen Situation wieder. Ihr einziger Freund bleibt der 11jährige Volodya. Doch dann trifft Lilja Andrei, der in ihr neue Hoffnung weckt. Er will sie mit nach Schweden nehmen und ihr dort einen Job besorgen. Volodya ist eifersüchtig und skeptisch – aber Lilja packt ihre Sachen. Nun ist sie es, die ihren Freund zurücklassen muss. Und plötzlich sitzt sie im Flugzeug nach Schweden, ohne zu wissen, was passieren wird ...
Schulunterricht: 9. - 13. Klasse | Altersempfehlung: ab 16 Jahren | Unterrichtsfächer: Deutsch, Religion, Lebenskunde/Ethik, Sachkunde, Politische Bildung | Themen: Loverboy-Methode: Wie Schülerinnen in die Prostitution geraten, Menschenhandel, Zwangsprostitution
Filmgespräch: Loverboy-Methode
Gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution: In Kooperation mit Soroptimist International Club Schwäbisch Gmünd bietet das Kikife den Film „Lilja 4-Ever“ für Schulklassen mit anschließendem Filmgespräch an. Gisela Stephan (Past Präsidentin, Soroptimist International Club Schwäbisch Gmünd) führt kurz in den Film ein und bespricht nach der Vorstellung mit den Schülerinnen und Schülern inhaltliche Aspekte.
Eigentlich ist die „Loverboy-Methode“ so alt wie die Prostitution selbst. Schon immer war es eine erfolgversprechende Methode von Zuhältern, die Frauen erst verliebt zu machen und sie dann in die Prostitution zu treiben. Neu jedoch ist, dass solche sogenannten Loverboys sich immer jüngere Opfer suchen. Manche Mädchen sind erst 11, 12 Jahre alt. Über Facebook, im Chat, vor Schulen und in Schnellrestaurants sprechen die jungen Männer - fast alle aus dem Kleinkriminellenmilieu - gezielt junge Mädchen an. Bewusst suchen sie Schülerinnen, die gerade Probleme in ihrem Leben haben. Mit Geschenken, Schmeicheleien und einem offenen Ohr für ihre Sorgen sind solche Mädchen schnell manipuliert und verfallen ihrem Charme und dem neuen aufregenden Leben. Parallel isoliert der Loverboy sein gutgläubiges Opfer von Freunden und Familie und zwingt es dann in die Prostitution. Wie groß der Markt für minderjährige Prostituierte ist, lässt sich nur erahnen. Offizielle Zahlen sind wenig aussagekräftig, weil Opfer aus Angst und Scham nur selten gegen den Loverboy klagen.
Gisela Stephan gibt Antwort auf die Fragen: Wie erkenne ich einen Loverboy? Und welche Warnsignale gibt es, um Opfer zu erkennen und ihnen zu helfen? Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu informieren und zu sensibilisieren. Es sollen Denkanstösse für dieses wichtige gesellschaftspolitische Thema gegeben werden.